Der neue »Spider-Man«-Film, trotz Zensur und verspätetem Start in Russland, zieht große Menschenmengen in die Kinos. In Moskau waren viele Vorstellungen ausverkauft, während die Konkurrenz, der russische Märchenfilm »Kolobok«, kaum Zuschauer anlockte. Die Filmemacher beklagten sich über Morddrohungen, da die staatlich geförderte Filmindustrie oft nicht den Geschmack des Publikums trifft.
Die zensierte Fassung von »Spider-Man« zeigt, wie westliche Filme in Russland trotz Urheberrechtsverletzungen und staatlicher Zensur populär bleiben. Die russische Führung rechtfertigt diese Praktiken als Reaktion auf westliche Sanktionen, die im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt stehen.