Drei Jahre nach dem verheerenden Erdbeben in Marokko, das über 2900 Menschenleben forderte, zeigt sich ein gemischtes Bild beim Wiederaufbau. Während einige Betroffene, wie Mohamed Ait Belaid, in neue Häuser umgezogen sind, warten andere, wie Larbi Ait Jelloulat, weiterhin auf Unterstützung und klagen über fehlende Hilfe. Rund 3000 Familien haben bislang keine staatliche Unterstützung erhalten, was zu Unmut führt.
Die marokkanische Regierung hat über 7,2 Milliarden Dirham an Hilfen bereitgestellt, doch die Verteilung und der Zugang zu Ressourcen bleiben problematisch. Viele Dörfer sind schwer erreichbar, und es gibt Bedenken hinsichtlich der Fachkompetenz im Bauwesen. Die bevorstehenden Parlamentswahlen könnten Einfluss auf die Situation der Betroffenen haben.