Ein Verlag in Baden-Württemberg hat die Veröffentlichung eines Romans über eine Liebesgeschichte zwischen einer ukrainischen Zivilistin und einem russischen Soldaten abgesagt. Dies geschah nach heftiger Kritik in sozialen Medien, die das Buch als romantisierende Darstellung des Ukrainekriegs bezeichneten. Der Verleger erklärte, die Entscheidung sei auf Wunsch der Autorin erfolgt, um auf die Bedenken der Leser einzugehen.
Die Autorin Juna Liebrecht entschuldigte sich für mögliche Missverständnisse und betonte, dass es nie ihre Absicht war, den Krieg zu romantisieren. Der Roman sollte ursprünglich am 1. November veröffentlicht werden und war für eine Vorstellung auf einem Bücherfestival geplant.