Eine unabhängige UN-Kommission hat festgestellt, dass bei US-Angriffen im Iran mindestens 178 Zivilisten ums Leben kamen. Die Ermittler sehen Anhaltspunkte für mögliche Kriegsverbrechen durch die USA, insbesondere bei einem Angriff auf eine Schule in Minab. Zudem wird ein weiterer Angriff auf die Stadt Lamerd als potenzielles Kriegsverbrechen eingestuft.
Gleichzeitig erhebt die Kommission schwere Vorwürfe gegen die iranische Regierung wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit bei der Niederschlagung von Protesten. Die Berichte deuten auf Massenmorde und schwere Menschenrechtsverletzungen hin, wobei die tatsächliche Zahl der Todesopfer möglicherweise weit über den offiziellen Angaben liegt.