Sportorganisationen versuchen, jüngere Zielgruppen zu erreichen, indem sie Influencer und TikTok-Trends in ihre Veranstaltungen integrieren. Dies führt jedoch zu einer Auflösung des klassischen Sporterlebnisses, was bei einigen Turnieren wie Wimbledon zu einem Rückbesinnung auf analoge Traditionen führt. Während bei den US Open Zuschauer mehr mit ihren Smartphones beschäftigt waren, als das Spiel zu verfolgen, bleibt der wirtschaftliche Nutzen solcher Formate fraglich.
Die zunehmende Vermischung von sportlichem Wettkampf und digitaler Selbstdarstellung zeigt sich auch in anderen Sportarten. Veranstalter befürchten, dass sie ohne Anpassung an die Vorlieben der jüngeren Generationen an Relevanz verlieren könnten, während gleichzeitig ein wachsendes Bedürfnis nach authentischen Live-Erlebnissen besteht.