Die Konflikte im Südchinesischen Meer haben sich zwischen China und den Anrainerstaaten verschärft. Chinesische Patrouillenboote drängen Schiffe unter philippinischer Flagge ab, während die Philippinen und andere Länder Pekings Gebietsansprüche zurückweisen und sich auf ein UN-Urteil von 2016 berufen. Diese Situation überschattet auch das ASEAN-Treffen in Manila, an dem China teilnimmt.
US-Außenminister Marco Rubio äußerte sich besorgt über die Entwicklungen und betonte die Notwendigkeit, die Beziehungen zu China zu pflegen, während gleichzeitig die Interessen der regionalen Partner gewahrt bleiben müssen. Die strategische Bedeutung des Konflikts wird auch im Hinblick auf den bevorstehenden Staatsbesuch von Xi Jinping in Washington deutlich.
Beobachter sollten die Reaktionen der ASEAN-Staaten auf Chinas aggressive Taktiken im Südchinesischen Meer im Auge behalten. Insbesondere die bevorstehenden Gespräche zwischen Xi Jinping und US-Vertretern könnten entscheidend für die zukünftige Stabilität in der Region sein.