Die spanische Regierung hat zwei Dekrete verabschiedet, um der Wohnungsnot im Land entgegenzuwirken. Diese Maßnahmen beinhalten ein Moratorium für Zwangsräumungen bis 2030 für sozial benachteiligte Mieter und die automatische Verlängerung auslaufender Mietverträge bis Ende 2028. Die Änderungen sind eine Reaktion auf landesweite Proteste, die durch die Zwangsräumung einer 87-Jährigen ausgelöst wurden.
Die neuen Dekrete könnten den Druck auf die Regierung erhöhen, weitere Maßnahmen zur Bekämpfung der Wohnungsnot zu ergreifen. Beobachter sollten die Parlamentsdebatte am Freitag verfolgen, da die Zustimmung entscheidend für die Umsetzung der Reformen sein könnte.