Bundesumweltminister Schneider hat angesichts der niedrigen Wasserstände in deutschen Flüssen ein Umdenken in der Wasserpolitik gefordert. Er betonte die Notwendigkeit, Wasser in der Landschaft zu halten und rief die Bundesländer zu erheblichen Investitionen in die Wasserinfrastruktur auf.
Die aktuellen Niedrigwasserstände haben bereits die Binnenschifffahrt beeinträchtigt und könnten auch die Energieversorgung gefährden. Schneider wies darauf hin, dass die bisherigen Ansätze, Wasser schnell abzuleiten, nicht mehr tragbar sind und eine nachhaltige Wasserbewirtschaftung erforderlich ist.