Vor der Küste Dschibutis sind mindestens 109 Migranten bei einem Schiffsunglück ums Leben gekommen, darunter 15 Kinder. Über 116 Personen werden weiterhin vermisst, während mehr als 80 Überlebende, alle äthiopische Staatsbürger, gerettet wurden. Das Unglück ereignete sich in der Nacht zu Freitag auf dem Weg nach Jemen.
Die Internationale Organisation für Migration (IOM) betont die Gefahren, denen Migranten auf der Suche nach besseren Lebensbedingungen ausgesetzt sind. Dschibuti bleibt ein wichtiger Ausgangspunkt für Migranten aus dem Horn von Afrika, die in die Golfstaaten gelangen wollen, trotz anhaltender Konflikte in der Region.