IT-Sicherheitsforscher haben festgestellt, dass russische Akteure eine Schwachstelle in Outlook Web Access (OWA) ausnutzen, die seit Mai bekannt ist. Diese Sicherheitslücke ermöglicht es Angreifern, JavaScript-Code auszuführen, indem sie lediglich eine präparierte E-Mail anzeigen. Microsoft hat bereits Softwareupdates bereitgestellt, um die Lücke zu schließen.
Die Angriffe richten sich gegen staatliche Stellen in den USA und Europa sowie gegen verschiedene Branchen, darunter Telekommunikation und Finanzwesen. Die Malware, die als OWAReaper bezeichnet wird, zielt darauf ab, persistenten Zugriff auf OWA zu erlangen und kann selbst nach einem Neustart des Browsers oder einer Änderung der Zugangsdaten bestehen bleiben.