Die Schauspielerin Rosalie Thomass wird ab Oktober als Kommissarin im Franken-»Tatort« zu sehen sein. Sie äußert sich kritisch zur häufigen Darstellung von Gewalt gegen Frauen in Kriminalfilmen und bemängelt die Normalisierung solcher Inhalte durch das »Male Gaze« vieler Drehbuchautoren. Thomass schlägt vor, auf bildliche Darstellungen von Gewalt zu verzichten und stattdessen alternative Erzählmethoden zu nutzen.
Die Diskussion um die Gewaltdarstellung in Krimis könnte zu einem Umdenken in der Branche führen. Zuschauer sollten die kommenden Episoden des Franken-»Tatort« genau beobachten, um zu sehen, ob und wie sich die Erzählweise unter dem Einfluss von Thomass' Kritik verändert.