Wirtschaftsministerin Katherina Reiche hat das staatliche Unternehmen Sefe angewiesen, bis zum 15. Dezember acht Terawattstunden Erdgas einzuspeichern. Die Gasspeicher in Deutschland sind derzeit nur zu etwa 58 Prozent gefüllt, was im Vergleich zu den Vorjahren niedrig ist. Diese Maßnahme erfolgt vor dem Hintergrund geopolitischer Risiken und der Notwendigkeit, die Resilienz der Gasversorgung zu erhöhen.
Die Speicherstände sind besorgniserregend, da sie im letzten Jahr zu diesem Zeitpunkt bereits bei 77 Prozent lagen. Kritiker werfen der Ministerin vor, zu lange gezögert zu haben, während das Ministerium betont, dass es auf verschiedene Szenarien vorbereitet ist. Eine strategische Gasreserve soll bis 2027 eingerichtet werden.