Die EU-Kommission plant eine Reform des europäischen Emissionshandels, die am 17. Juli vorgestellt werden soll. Diese Reform betrifft vor allem CO2-intensive Branchen wie die Stahlindustrie, die besorgt über steigende Kosten ist. Unternehmen fordern ein Eingreifen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und die Kosten für CO2-Zertifikate nicht weiter ansteigen zu lassen.
Die Diskussion über die Reform wird von einem Lobbykampf begleitet, in dem sowohl große Unternehmen wie ArcelorMittal und Thyssenkrupp als auch kleinere Firmen ihre Bedenken äußern. Die Bundesregierung hat ihre Position zur Reform an die EU-Kommission übermittelt, bleibt jedoch in ihren Aussagen widersprüchlich, was die zukünftige Ausgestaltung des Emissionshandels betrifft.