Am Wochenende wurden in der Türkei zahlreiche LGBTQ-Aktivisten festgenommen, was als das größte Vorgehen gegen die Community gilt. Die Polizei durchsuchte Büros von Organisationen wie Kaos GL und nahm mindestens zehn Personen fest. Die Razzien fanden in mehreren Städten statt, darunter Istanbul und Ankara.
Die Reaktionen aus der Zivilgesellschaft und von NGOs sind stark. Viele Aktivisten zeigen sich trotzig und planen eine Demonstration in Istanbul. Die Razzien führten auch zur Sperrung von Webseiten und Social-Media-Konten, die nicht nur queere Inhalte betrafen.