Rachel Cusks neuer Roman "Das Leben der M" steht im Mittelpunkt einer Kontroverse, da er anscheinend von Natalie Portmans Karriere inspiriert ist. Kritiker bezeichnen das Buch als "literarisches Attentat", während Cusk selbst betont, dass es eher eine Reflexion über den Umgang mit Star-Narrativen ist. Die Protagonistin M, die Parallelen zu Portman aufweist, wird als Symbol für die Herausforderungen des Ruhms dargestellt.
Die Diskussion über die Grenzen der literarischen Aneignung und die Verantwortung von Autoren gegenüber realen Personen wird durch Cusks Werk neu entfacht. Während Portman sich nicht äußert, bleibt die Frage, inwieweit das Leben von Stars in der Literatur verarbeitet werden darf, relevant und wird weiterhin in der Öffentlichkeit erörtert.