Zehntausende Menschen haben in Spanien gegen die Migrationspolitik der Zentralregierung demonstriert, insbesondere im Hinblick auf die Situation in Ceuta. Die Proteste, die auch in Städten wie Madrid stattfanden, wurden von der konservativen Volkspartei PP und anderen Gruppen organisiert. In Madrid nahmen etwa 50.000 Menschen an der Kundgebung teil, während in Ceuta die Forderung nach einem Verbleib der Exklave bei Spanien laut wurde.
In einigen Städten gab es Gegendemonstrationen, die sich gegen die Rhetorik der Protestierenden richteten. Die spanische Regierung hat kürzlich ein Hilfsprogramm für Ceuta beschlossen, nachdem ein massiver Ansturm von Migranten die Region belastete. Offizielle Angaben zufolge sind noch etwa 5.000 Migranten in Ceuta verblieben.