In einer Fraktionssitzung äußerten Unionsabgeordnete ihren Unmut über Kanzler Merz und dessen Personalumbau. Thorsten Frei wurde zum neuen Fraktionschef gewählt, was als Erfolg für ihn, nicht für Merz, gewertet wird. Die Sitzung offenbarte eine schlechte Stimmung innerhalb der Partei, die sich zunehmend traut, Kritik offen auszusprechen.
Die CDU steht vor einer entscheidenden Phase. Beobachter sollten die Reaktionen auf die Ostwahlen im Herbst im Auge behalten, da ein schlechtes Ergebnis Merz weiter unter Druck setzen könnte. Die innerparteiliche Kritik könnte auch zu einem Umdenken in der Führung führen.