Der Bundesstaat Pennsylvania hat mehr als 1.000 Masern-Fälle gemeldet, was den höchsten Stand seit 35 Jahren darstellt. Rund 200 Personen werden aufgrund der Erkrankung im Krankenhaus behandelt, und fünf Menschen sind gestorben. Der Anstieg der Fallzahlen ist besorgniserregend, da die USA seit Jahrzehnten als nahezu masernfrei galten.
Die Gesundheitsbehörden führen den Ausbruch auf eine sinkende Impfquote zurück. In Pennsylvania sind weniger als ein Prozent der Erkrankten vollständig geimpft. Auch Nachbarstaat New York hat aufgrund von über 100 Fällen den Notstand ausgerufen, um die Impf- und Testkapazitäten zu erhöhen.