Die Parlamentswahl in Israel hat laut ersten Prognosen keinen eindeutigen Sieger hervorgebracht. Weder Premierminister Netanjahu noch sein Hauptkonkurrent Eisenkot scheinen eine Mehrheit in der Knesset zu erreichen. Die Likud-Partei von Netanjahu wird auf 24 bis 25 Sitze geschätzt, während die Mitte-Partei Jaschar von Eisenkot auf 21 Mandate kommt.
Die Wahlbeteiligung war mit 74,3 Prozent bis zur Schließung der Wahllokale die höchste seit Jahrzehnten. Arabische Parteien konnten offenbar Zugewinne verzeichnen, was ihre Rolle in möglichen Koalitionsgesprächen stärken könnte. Die endgültigen Ergebnisse werden in den kommenden Tagen erwartet.
Die hohe Wahlbeteiligung könnte auf ein wachsendes politisches Interesse in Israel hindeuten. Beobachter sollten die Koalitionsgespräche genau verfolgen, insbesondere die Rolle der arabischen Parteien, die entscheidend für die Regierungsbildung sein könnten.