Die österreichische Paketsteuer, die seit dem 1. Oktober in Kraft ist, stößt auf Widerstand von der Regierungspartei NEOS und dem Wirtschaftsminister der ÖVP. Kritiker argumentieren, dass die Steuer, die Online-Bestellungen betrifft, die Wettbewerbsfähigkeit des Handels gefährdet und Verbraucher dazu bringt, größere Bestellungen aufzugeben, um die Steuer zu umgehen.
Der Handelsverband hat bereits rechtliche Schritte eingeleitet und fordert die EU-Kommission auf, ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Österreich einzuleiten. Die Steuer könnte als diskriminierend für ausländische Anbieter angesehen werden, was die rechtlichen Herausforderungen verstärken könnte.