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Österreichs Gasspeicher: Strategische Vorsorge für den Winter

Quelle: Tagesschau Wirtschaft - Veroeffentlicht: 15 Sep 2026 11:17

Die Gasspeicher in Deutschland sind aktuell nur zu etwa 50 Prozent gefüllt, was Besorgnis über mögliche Engpässe im Winter aufwirft. Im Gegensatz dazu ist die Situation in Österreich entspannter, wo die Speicher eine Füllung von 67 Prozent erreichen. Österreich hat im Verhältnis zur Bevölkerung eine höhere Speicherkapazität und hat bereits in den 1970er-Jahren mit der Umwandlung von Erdgas-Lagerstätten in Untertagespeicher begonnen.

Die österreichische Regierung hat zudem eine strategische Gasreserve von 20 Terawattstunden eingerichtet, die im Notfall eingesetzt werden soll. Diese Reserve wurde als Reaktion auf die Gaskrise und die reduzierten Lieferungen von Gazprom geschaffen und soll bis 2029 gehalten werden, bevor sie verkauft werden kann. Österreich bezieht mittlerweile einen Großteil seines Gases aus Norwegen und LNG-Terminals in der Region.

Beobachten Sie, wie sich die Gaspreise in den kommenden Monaten entwickeln, insbesondere wenn die strategische Reserve in Österreich aktiviert wird. Die Abhängigkeit von Norwegen und LNG könnte auch die Verhandlungsposition Österreichs in zukünftigen Lieferverträgen stärken.

Dieser Text wurde von KI zusammengefasst.