Die anhaltende Dürre in Deutschland führt zu historisch niedrigen Wasserständen in den Flüssen, was den Gütertransport erheblich einschränkt. Besonders der Rhein ist betroffen, wo eine drohende Zweiteilung die Schifffahrt gefährdet. Die Bundesregierung diskutiert verschiedene Maßnahmen, darunter den Ausbau der Fahrrinnen, was jedoch auf Widerstand von Naturschützern stößt.
Die Bundesanstalt für Gewässerkunde warnt, dass extreme Niedrigwasserereignisse künftig zunehmen werden. Experten fordern ein Umdenken in der Wasserwirtschaft, um sowohl den Anforderungen der Schifffahrt als auch den ökologischen Bedürfnissen gerecht zu werden.