Die Unterstützung für Friedrich Merz in der Union schwindet, nachdem die Partei in aktuellen Umfragen nur noch 21 Prozent erreicht. Besonders besorgniserregend ist das Ergebnis in Sachsen-Anhalt mit 17,2 Prozent, was zu einem möglichen Verlust von 50 bis 60 Mandaten im Bundestag führen könnte. Die Stimmung innerhalb der Union ist angespannt, und einige Abgeordnete fordern einen schnellen Wechsel an der Parteispitze.
Die CSU zeigt sich skeptisch gegenüber einem Kanzlerwechsel und betont, dass Merz nicht von ihr gestürzt werden wird. Die bevorstehenden Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern könnten die Situation weiter verschärfen, da dort ein einstelliges Ergebnis für die CDU droht. Eine Krisensitzung der CDU ist für Sonntag angesetzt, um die Lage zu besprechen.
Die CDU steht vor entscheidenden Wochen. Beobachten Sie die Krisensitzung am Sonntag und die Reaktionen der Ministerpräsidenten. Ein schlechtes Ergebnis in Mecklenburg-Vorpommern könnte den Druck auf Merz weiter erhöhen und die Diskussion um seine Nachfolge anheizen.