Andreas Thom, Professor an der TU Dresden, hat Bedenken geäußert, dass unveröffentlichte Forschung aus seinen ChatGPT-Gesprächen in OpenAIs mathematische Modelle eingeflossen sein könnte. Diese Vorwürfe kommen im Kontext der Diskussion um den Navier-Stokes-Beweis, der im August vorgestellt wurde und auf früheren Arbeiten von Thom und anderen basiert.
Thom fordert mehr Transparenz von OpenAI, insbesondere hinsichtlich der Daten, die für das Training verwendet wurden. Er kritisiert, dass die Antwort des Unternehmens auf seine Anfragen als unzureichend und irreführend empfunden wird, und weist auf ethische Bedenken hin, wenn Nutzerforschung zur Verbesserung von Modellen verwendet wird.