Drei Tage vor den Parlamentswahlen in Serbien versammelten sich in Belgrad zehntausende Menschen zur Abschlusskundgebung der oppositionellen 'Studentenliste'. Die Demonstranten forderten ein Ende der Regierung von Präsident Aleksandar Vučić, der kürzlich von seinem Amt zurückgetreten ist, um als Ministerpräsident zu kandidieren.
Die Proteste, die ursprünglich nach einem tragischen Unglück in Novi Sad entstanden, haben sich auf eine breitere Kritik an der Regierung und Korruption ausgeweitet. Die Neuwahlen am Sonntag sind eine direkte Folge der studentischen Protestbewegung und könnten die politische Landschaft Serbiens verändern.