Präsident Lula von Brasilien tritt am Sonntag gegen Flávio Bolsonaro an, den Sohn seines Vorgängers. Ein Sieg würde seine vierte Amtszeit markieren, während er sich als bedeutender Partner für Europa positioniert. Trotz seiner hohen Zustimmungsraten sieht sich Lula auch Herausforderungen gegenüber, einschließlich der anhaltenden Korruptionsvorwürfe und der wirtschaftlichen Unsicherheit im Land.
Die brasilianische Wirtschaft wächst zwar, doch viele Bürger fühlen sich von diesem Wachstum ausgeschlossen. Lula muss sich mit der Realität der Schuldenlast und der prekären Arbeitsverhältnisse auseinandersetzen, während er gleichzeitig die internationale Rolle Brasiliens stärkt und für eine multipolare Weltordnung plädiert.