Die geplante Reform der gesetzlichen Krankenversicherung sieht Kürzungen in der Psychotherapie vor, was in der Branche Besorgnis auslöst. Psychotherapeuten befürchten, dass die Budgetierung der Leistungen zu einer Verringerung der verfügbaren Therapiestunden für gesetzlich Versicherte führen könnte. Die Unsicherheit über die zukünftige Vergütung belastet die Therapeuten zusätzlich.
Gesundheitsökonomen erkennen jedoch auch Chancen in der Reform, da sie eine bessere Planbarkeit der Kosten verspricht. Der steigende Bedarf an psychotherapeutischen Leistungen wird durch die Zunahme psychischer Störungen in der Bevölkerung unterstrichen, was die Dringlichkeit der Situation verdeutlicht.