Elisabeth Kaiser, die Ostbeauftragte der Bundesregierung, hat anlässlich des Tags der Deutschen Einheit mehr Ostdeutsche in Führungspositionen gefordert. Trotz eines Anstiegs des Anteils ostdeutscher Führungskräfte in Bundesbehörden auf 16,3 Prozent bleibt die Vertretung in höheren Ebenen gering. Kaiser betont, dass die Erfahrungen Ostdeutscher in Entscheidungsprozesse einfließen sollten.
Zusätzlich thematisierte Kaiser die ungleiche Vermögensverteilung zwischen Ost und West und sprach sich für eine stärkere Besteuerung großer Vermögen und Erbschaften aus. Sie fordert Verbesserungen im Bildungssystem und in der Infrastruktur, um die wirtschaftlichen Unterschiede zu verringern und eine gerechtere Gesellschaft zu schaffen.