In einer koordinierten internationalen Operation haben Strafverfolgungsbehörden, angeführt vom BKA und der NCA, 57 Personen festgenommen, die in Netzwerken für sexuelle Übergriffe auf sedierte Opfer verantwortlich sind. Insgesamt wurden 113 Ermittlungsverfahren eingeleitet und 158 Opfer in Sicherheit gebracht. Die Aktion, bekannt als 'Projekt Medusa', deckte vier neue Täternetzwerke auf, die über Messenger und Pornoplattformen agierten.
Das Phänomen des organisierten Missbrauchs von sedierten Personen erhielt durch den Fall der Französin Giselle Pelicot größere Aufmerksamkeit. Ermittler warnen vor den Gefahren der unautorisierten Verabreichung von Drogen und betonen die Notwendigkeit, Anzeichen solcher Übergriffe zu erkennen und schnell zu handeln, um potenzielle Opfer zu schützen.