Das Welternährungsprogramm berichtet von einer sich verschärfenden Hungerkrise in Afghanistan, die durch Kürzungen der Entwicklungshilfe verstärkt wird. Nur eines von neun unterernährten Kindern erhält Unterstützung, während 47 Prozent der Minderjährigen im ersten Quartal 2023 betroffen sind. Besonders kritisch ist die Situation für Kinder unter zwei Jahren in einem Drittel der Provinzen.
Die finanziellen Engpässe der UN und die Rückkehr von Millionen Afghanen aus Nachbarländern verschärfen die Lage. Trotz einer erwarteten guten Ernte bleibt die Nahrungsmittelversorgung unzureichend, was langfristige Auswirkungen auf die Stabilität in der Region haben könnte.