Hubert Aiwanger, der bayerische Wirtschaftsminister und Vize-Ministerpräsident, ist im Alter von 55 Jahren in einem Berliner Hotel gestorben. Er war zur Eröffnung des Büros seiner Partei in der Hauptstadt, erschien jedoch nicht zum Termin und wurde später leblos in seinem Zimmer gefunden. Die Staatsanwaltschaft hat seinen Tod bestätigt.
Aiwanger war eine prägende Figur der Freien Wähler und hatte seit 2008 im bayerischen Landtag gedient. Unter seiner Führung feierten die Freien Wähler kürzlich Erfolge bei den Kommunalwahlen, während er gleichzeitig mit Vorwürfen in der sogenannten Flugblatt-Affäre konfrontiert war.
Der plötzliche Tod Aiwangers könnte die politische Landschaft in Bayern erheblich verändern. Beobachter sollten die Reaktionen innerhalb der Freien Wähler und mögliche Nachfolgediskussionen im Landtag im Auge behalten, insbesondere im Hinblick auf die bevorstehenden Wahlen.