Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann beabsichtigt, die Informationspflicht für gesetzliche Krankenkassen über Beitragserhöhungen wieder einzuführen. Diese Entscheidung folgt auf scharfe Kritik von Verbraucherschützern, die die vorherige Abschaffung als problematisch erachteten, da sie das Sonderkündigungsrecht der Versicherten gefährden könnte.
Linnemann betonte, dass die Beitragssätze entscheidende Informationen für die Versicherten darstellen. Die Rückkehr zur Informationspflicht soll im Rahmen des Beitragssatzstabilisierungsgesetzes erfolgen, um das Vertrauen der Versicherten in die Krankenkassen zu stärken.