Die G20-Außenminister haben in Atlanta zwei Tage lang über internationale Krisen und deren Auswirkungen auf die Weltwirtschaft diskutiert. Das Treffen war von Spannungen, insbesondere mit Russland, geprägt, und es konnte keine gemeinsame Abschlusserklärung erzielt werden. Die tiefen Gräben zwischen den Staaten wurden deutlich, als Russlands Außenminister Lawrow scharfe Kritik äußerte.
Trotz der schwierigen Gespräche betonten die Minister die Notwendigkeit, Konflikte zu entschärfen. Der deutsche Außenminister Wadephul hob hervor, dass es wichtig sei, den Transport von Getreide aus der Ukraine und Russland zu ermöglichen, um die globale Ernährungssicherheit zu unterstützen. Konkrete Fortschritte blieben jedoch aus.