In Südafrika finden seit Monaten fremdenfeindliche Proteste statt, die auch während des SADC-Gipfels in Durban sichtbar wurden. Demonstranten forderten die Ausweisung von Ausländern, was zu Spannungen mit der Polizei führte und das Ansehen Südafrikas bei Nachbarstaaten wie Malawi und Simbabwe gefährdet. Diese Länder kritisieren die südafrikanische Regierung für unzureichenden Schutz ihrer Staatsbürger.
Präsident Cyril Ramaphosa äußerte Besorgnis über die Diskriminierung von Ausländern, jedoch blieb das Thema während des Gipfels weitgehend unkommentiert. Die SADC-Staatengruppe steht vor der Herausforderung, die regionale Solidarität zu stärken, während die fremdenfeindlichen Proteste weiterhin anhalten und die Situation für Migranten verschärfen.