In Deutschland müssen etwa 27.000 Kubikmeter hochradioaktiver Abfall bis 2050 sicher gelagert werden. Die Bundesgesellschaft für Endlagersuche hat die potenziellen Standorte auf weniger als fünf Prozent des Bundesgebiets eingegrenzt, wobei vor allem Regionen in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt in Betracht gezogen werden. Die Suche ist seit 2017 im Gange und wird von politischen und gesellschaftlichen Diskussionen begleitet.
Die BGE plant, bis Ende 2027 die geeigneten Standorte weiter einzugrenzen. Die endgültige Entscheidung über die Standorte wird vom Bundestag getroffen, wobei die Sicherheit der Lagerung für eine Million Jahre im Fokus steht. Aktuell sind die Ergebnisse noch unverbindlich, da die detaillierte Prüfung der Standorte noch bevorsteht.