Ein internationales Forscherteam hat eine hexagonal dichtest gepackte Phase von superionischem Wassereis unter extremen Bedingungen nachgewiesen, die in den Tiefen von Uranus und Neptun herrschen. Diese Entdeckung könnte das Verständnis der inneren Strukturen dieser Planeten revolutionieren, da superionisches Eis elektrische Leitfähigkeit aufweist und sich unter hohem Druck und Temperatur stabil verhält.
Die Ergebnisse, die in der Fachzeitschrift Physical Review Letters veröffentlicht wurden, zeigen, dass bei über 1800 Kelvin und 200 Gigapascal der Übergang von einer kubisch-flächenzentrierten zu einer hexagonal dichtest gepackten Struktur erfolgt. Diese Erkenntnisse könnten weitreichende Auswirkungen auf die Modelle der Magnetfelder und der inneren Dynamik von Eisriesen haben.