In Deutschland haben Fans zahlreicher Fußballvereine Aktionen gestartet, um die 50+1-Regel zu unterstützen. Diese Regel soll sicherstellen, dass die Mehrheit der Stimmrechte bei den Vereinsmitgliedern bleibt und nicht von externen Investoren übernommen wird. Bei verschiedenen Spielen, darunter auch von Schalke 04 und Hertha BSC, wurden einheitliche Botschaften gezeigt, die auf die Notwendigkeit einer klaren Durchsetzung der Regel hinweisen.
Das Bündnis "Fanszenen Deutschlands" hat eine Stellungnahme veröffentlicht, in der es ein Ende aller Ausnahmen und Umgehungsversuche fordert. Bayer Leverkusen und der VfL Wolfsburg, die von der Regel ausgenommen sind, stehen im Mittelpunkt der Debatte. Das Präsidium der Bundesliga plant, bis Mitte 2027 einen Lösungsvorschlag zu präsentieren, um die Regel zu sichern und mögliche rechtliche Konflikte zu vermeiden.