Die Eisenbahngewerkschaft EVG hat angekündigt, die Dienstpläne ab Januar zu blockieren, falls die Bundesregierung nicht zeitnah das Strafmaß für Angriffe auf Zugbegleiter erhöht. Gewerkschaftschef Martin Burkert kritisierte die Untätigkeit der Politik und forderte, dass das versprochene Gesetz noch in diesem Jahr im Bundestag behandelt wird.
In Deutschland gab es 2025 über 5.600 Gewaltdelikte in Zügen und auf Bahnhöfen. Die Bundesregierung hatte nach einem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter im Februar versprochen, Bahnmitarbeiter als gefährdete Berufsgruppe in den Gesetzentwurf aufzunehmen.
Die EVG setzt die Bundesregierung unter Druck, um die Sicherheit von Zugbegleitern zu gewährleisten. Leser sollten die Entwicklungen im Bundestag genau verfolgen, insbesondere die Reaktionen der Politik auf die drohende Blockade der Dienstpläne und mögliche Gesetzesänderungen.