Die Europäische Union hat ein Hilfspaket in Höhe von 710 Millionen Euro angekündigt, um Menschen in Not weltweit zu unterstützen. Besonders im Fokus stehen Vertriebene und Gemeinden, die Geflüchtete aufnehmen, mit einem Schwerpunkt auf Subsahara-Afrika, den Palästinensergebieten, dem Libanon und der Ukraine.
Rund 380 Millionen Euro sind für migrationsbezogene Maßnahmen vorgesehen, um den Schutz gefährdeter Migranten zu verbessern. Weitere Mittel sollen zur Stabilisierung in der Region der Großen Seen und zur Unterstützung der Reaktion auf den Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo verwendet werden.
Die EU-Finanzierung könnte die Lebensbedingungen in Krisenregionen entscheidend verbessern. Beobachter sollten die Umsetzung der migrationsbezogenen Maßnahmen und die Reaktion auf den Ebola-Ausbruch in der DR Kongo genau verfolgen, um die Effektivität der Hilfe zu bewerten.