In Berlin treffen sich heute Vertreter der Geberstaaten, um über den neuen EU-Haushalt zu diskutieren. Die EU-Kommission hat einen Vorschlag von zwei Billionen Euro für den Zeitraum 2028 bis 2034 vorgelegt, was eine signifikante Erhöhung im Vergleich zum vorherigen Budget darstellt. Der Ratspräsident Antonio Costa steht vor der Herausforderung, einen Konsens zwischen den verschiedenen Interessen zu finden.
Die Geberländer sind gegen höhere Zahlungen und fordern eine Reduzierung des Haushaltsansatzes, während Empfängerländer, die von Subventionen profitieren, ihre Positionen abstimmen. Die Verhandlungen sind entscheidend, da der Haushalt bis Ende des Jahres beschlossen werden soll, um die politischen Wahlen in mehreren EU-Staaten im nächsten Jahr nicht zu belasten.
Beobachten Sie die Dynamik zwischen Geber- und Empfängerländern während der Verhandlungen. Die kommenden Treffen in Berlin und die bevorstehenden EU-Gipfel im Oktober und November könnten entscheidend sein, um den Haushalt rechtzeitig vor den Wahlen 2024 zu verabschieden.