Apple hat neue Vorschläge zur Provisions- und Geschäftspolitik für seinen App Store in Europa vorgelegt, die auf einen Dialog mit der EU-Kommission zurückzuführen sind. Diese Änderungen, die ab Oktober 2026 gelten sollen, beinhalten eine Vereinfachung der Gebührenstruktur und die Einführung eines einheitlichen Geschäftsbedingungen für alle Vertriebswege. Die EU-Kommission lobte die Maßnahmen, plant jedoch, deren Umsetzung genau zu beobachten.
Die Anpassungen kommen nach einem 'Non-compliance'-Beschluss im Rahmen des Digital Market Act, der Apple mit hohen Strafen drohte. Während die neuen Bedingungen für Entwickler einige Erleichterungen bringen könnten, äußerte Epic Games Bedenken, dass die Gebühren weiterhin zu hoch seien und die Änderungen nicht ausreichen, um die Wettbewerbsbedingungen zu verbessern.