Estland hat sich zu einem Zentrum für synthetische Drogen entwickelt, mit der höchsten Rate an Drogentoten pro Kopf in der EU. Trotz früherer Erfolge im Kampf gegen illegale Opioide, insbesondere Fentanyl, sind neue, gefährliche Substanzen wie Nitazen und Cychlorphin aufgetaucht und haben den Drogenmarkt dominiert.
Die estnische Polizei steht vor Herausforderungen, da kriminelle Netzwerke schwer zu verfolgen sind. Experten warnen, dass die Unkenntnis über die Inhaltsstoffe der Drogen die Situation verschärft. Hilfsorganisationen versuchen, die Auswirkungen der Krise zu lindern, während die Behörden nach neuen Ansätzen suchen, um die Drogenproblematik zu bewältigen.