In Estland werden E-Mails von .ru-Domains nun von vielen staatlichen Institutionen in Quarantäne geschickt, bevor sie weiterverarbeitet werden. Diese Maßnahme wurde von der Justiz- und Digitalministerin Liisa-Ly Pakosta eingeführt, um auf die steigende Zahl von Cyberangriffen zu reagieren, die häufig aus Russland stammen.
Die Entscheidung betrifft insbesondere die russischsprachige Minderheit des Landes, da viele von ihnen E-Mail-Dienste aus Russland nutzen. Estland, bekannt für seine digitale Verwaltung, sieht sich gezwungen, die Cybersicherheit zu stärken, um ähnliche Angriffe wie in Lettland und Litauen zu verhindern.