Dieter Nuhr hat mit einem Monolog über Femizide und strukturelle Gewalt im RBB heftige Kritik ausgelöst. Die Intendantin des RBB, Ulrike Demmer, verteidigte den Kabarettisten und wies Forderungen nach Konsequenzen zurück, indem sie auf die Bedeutung der künstlerischen Freiheit hinwies. Der RBB prüft derzeit 325 formelle Beschwerden zu seiner Sendung 'Nuhr XXL'.
Nuhr hatte in seiner Darbietung Pauschalurteile über Männer und Frauen angesprochen und einen umstrittenen Satz geäußert, der die Debatte über seine Äußerungen anheizte. Er wies die Vorwürfe zurück, sich über Frauenmorde lustig gemacht zu haben.