Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat festgestellt, dass Millionen Beschäftigte trotz Mindestlohn nicht den vollen Lohn erhalten. Die geschätzten wirtschaftlichen Schäden belaufen sich auf 64 Milliarden Euro, wobei betroffene Arbeitnehmer, Sozialkassen und der Fiskus betroffen sind. Die DGB-Studie bezieht sich auf Daten seit der Einführung des Mindestlohns im Jahr 2015.
Arbeitgeberverbände äußern Zweifel an den Zahlen und betonen die Notwendigkeit genauerer Erhebungen. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit hat im Jahr 2024 zahlreiche Ermittlungsverfahren wegen möglicher Verstöße gegen das Mindestlohngesetz eingeleitet, sieht sich jedoch mit Personalmangel konfrontiert.