Christa Pike, die erste Frau seit 200 Jahren, die in Tennessee hingerichtet werden sollte, überlebte einen misslungenen Hinrichtungsversuch mit der Giftspritze. In ihrer ersten Stellungnahme äußerte sie, dass sie unter ständigen Schmerzen leidet und Schwierigkeiten beim Sprechen hat. Nach dem Vorfall wurde sie ins Krankenhaus eingeliefert und musste mehrere Tage künstlich beatmet werden.
Die Hinrichtung scheiterte offenbar an Problemen mit den Venenzugängen. Ermittler prüfen nun die Umstände des Vorfalls sowie eine ähnliche Panne, die im Mai auftrat. Bis Ende des Jahres sind im Bundesstaat Tennessee keine weiteren Hinrichtungen geplant, was die Debatte über die Todesstrafe in den USA neu entfacht hat.