In den letzten Tagen sind etwa 60.000 Migranten in der spanischen Exklave Ceuta angekommen, was 70 Prozent der dortigen Bevölkerung entspricht. Bei den Versuchen, die Exklave zu erreichen, sind mindestens 34 Menschen ums Leben gekommen. Ministerpräsident Sánchez bezeichnete den Ansturm als 'Angriff' auf die territoriale Integrität Spaniens und versprach Unterstützung für die Region.
Die meisten Migranten kamen schwimmend oder über Grenzzäune. Die Situation vor Ort ist angespannt, da viele Migranten in unsicheren Bedingungen leben und die Infrastruktur überlastet ist. Spanien hat zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen ergriffen, um den Grenzübertritt zu erschweren und die Rückführung irregulär Eingereister zu beschleunigen.