In der spanischen Exklave Ceuta kam es trotz Gerüchten über einen möglichen Ansturm von Migranten nicht zu einem Massenandrang. Spanien und Marokko hatten ihre Sicherheitsmaßnahmen verstärkt, um eine Wiederholung der Ereignisse von Ende Juli zu verhindern, als bis zu 80.000 Migranten die Grenze überquerten. Auf marokkanischer Seite wurden 111 Migranten ohne gültige Papiere festgenommen.
Die Situation an der Grenze blieb ruhig, obwohl Hunderte Migranten versammelt waren. Spanien hat die Präsenz von Sicherheitskräften in Ceuta auf 880 Nationalpolizisten und 2.000 Soldaten erhöht, um die Lage zu stabilisieren und mögliche Unruhen zu verhindern.