Der Bundestag hat eine Debatte über die Einführung einer Widerspruchsregelung zur Organspende geführt. Diese Regelung würde bedeuten, dass Erwachsene automatisch als Organspender gelten, sofern sie nicht widersprechen. Der Vorschlag stößt auf Widerstand, und es gibt alternative Ansätze, die auf Aufklärung setzen, anstatt eine Widerspruchslösung einzuführen.
Die Diskussion ist der dritte Anlauf für eine Reform des Transplantationsgesetzes, nachdem frühere Initiativen gescheitert sind. Aktuell stehen in Deutschland über 8.200 Menschen auf Wartelisten für Organspenden, während die Zahl der tatsächlichen Spenden im letzten Jahr gestiegen ist, jedoch nicht ausreichend ist, um den Bedarf zu decken.