Der Bundestag berät heute über den Gesundheits-Etat, in dem die Regierung plant, über 16 Milliarden Euro einzusparen. Die Einsparungen betreffen Kliniken, Arzneimittel und Psychotherapeuten, wobei die Belastungen in den verschiedenen Bereichen ähnlich hoch ausfallen. Gesundheitsökonom Afschin Gandjour hebt hervor, dass die Einsparungen zwischen 3,7 und 5,2 Prozent liegen werden.
Die Reform könnte jedoch negative Auswirkungen auf die Versorgung haben, insbesondere in der Psychotherapie, wo bereits ein Mangel an Therapieplätzen besteht. Die Pharmaindustrie äußert ebenfalls Bedenken, da der gesetzliche Herstellerabschlag erhöht wird, was die Forschung und Entwicklung neuer Medikamente beeinträchtigen könnte.